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ID 32595
file
creator
Dobashi, Takara
Marsal, Eva
NDC
Education
abstract
Zusammenfassung: Unbemerkt von den Lehrkräften finden Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ihre Schulkameraden unter dem Deckmantel des Spiels zu quälen. Da die Lehrpersonen bisher im Rahmen ihrer Ausbildung nicht dafür sensibilisiert wurden, dass "Bullying" auch in der Grauzone des Kinderspiels anzutreffen ist, interpretieren sie ihre Beobachtungen als Neckerei und harmloses Miteinanderspielen. In diesem Beitrag untersuchen wir mittels einer denkexperimentiellen Umfrage unter den Studierenden, Postgraduierten und Lehrern/innen die Fähigkeiten der Erzieher, relevante mehrdeutige soziale Situationen zu entschlüsseln. Die Ergebnisse zeigen, dass kognitive Differenzen in der Wahrnehmung und der rationalen Urteilskraft vorliegen und zwar gestaffelt nach der Ausbildungs-und Erfahrungsdauer. Überraschenderweise sinkt die Sensibilität gegenüber der Wahrnehmung und der Einschätzung von 'Quälen' mit der zunehmenden Berufserfahrung. Erfahrene Lehrer gehen eher auf Distanz zu den Befindlichkeiten der Kinder. Deshalb werten sie alle Schüleraktivitäten außerhalb des Klassenzimmers als „Spiel", das für sie neben dem Ernst des „Lernens" einen geringen Stellenwert einnimmt. Damit das „Quälen" aber als Pseudo-Spiel entlarvt werden kann, ist es notwendig, die pädagogische Dimension des Kinderspiels für das Schulleben zu erkennen, spieldidaktische Kompetenz zu entwickeln sowie eine fortlaufende Meta-Kommunikation über das im Schulbereich praktizierte „Spiel" zu entfalten.
journal title
Hiroshima journal of school education
volume
Volume 18
start page
105
end page
113
date of issued
2012-03-20
publisher
広島大学大学院教育学研究科附属教育実践総合センター
issn
1341-111X
ncid
SelfDOI
language
ger
nii type
Departmental Bulletin Paper
HU type
Departmental Bulletin Papers
DCMI type
text
format
application/pdf
text version
publisher
department
Graduate School of Education
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