Bulletin of the Graduate School of Education, Hiroshima University. Part. II, Arts and science education Issue 50
2002-02-28 発行

「えっ」の談話機能

wie „e" im Gespräch funktioniert
Ohama, Ruiko
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abstract
Dieses Papier behandelt Funktionen des japanischen Backchannel „e" im Gespräch. Backchannels werden eigentlich als ein Ausdruck dafür verstanden, den nächsten Turn nicht zu nehmen and den Gesprächspartner/innen weitersprechen zu lassen. Aber dieser Backchannel „e" ist von andern Backchannels ganz and gar verschieden, er erscheint eher, wenn man etwas zu sprechen hat and von selbst einen Turn nehmen will. „Е" ist in der j apanischen grammatischen Tradition als eine Interjektion von Erstaunen, Verwunderung, und/oder Verdacht klassifiziert. Im Klassenzimmer von Japanisch als Fremdsprache wird „e" als eine Strategie von Fragen, Bitten, oder Aufforderung unterrichtet. Es scheint uns, daß sich hinter solchen Sprechakten Erstaunen, Verwunderung und/oder Verdacht den vorigen Äußerungen des Gesprächspartners gegenüder verbirgt. Aber in natürlichen Gesprächen können wir oft „e" finden, obwohl es in den vorigen Äußerungen des Gesprächspartners keinen Inhalt zu erstaunen, verwundern, und/oder zu fragen gibt. Hier wird darüber diskutiert, was für Funktionen dieser Typ „e" hat. Er sollte als eine Strategic funktionieren, um Initiativität in der Konversationsentwicklung zu vermeiden.
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