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ID 50925
file
title alternative
Die Dramentechnik in den Kinderschauspielen Christian Felix Weißes
creator
KOBAYASHI, Ekiko
subject
クリスチャン・フェーリクス・ヴァイセ
児童演劇
「子どもの友」
作劇法
感動喜劇
Christian Felix Weiße
Kinderschauspiel
Philanthropie
das rührende Lustspiel
abstract
Christian Felix Weiße war ein populärer Komödienschreiber in den 1750er und 1760er Jahren. Nach der Geburt seiner Tochter wandte er sich der Kinderliteratur zu und verfasste den „Kinderfreund“ (1775-1782). Er schrieb dafür 24 Kinderspiele. In diesem Beitrag möchte ich seine Dramentechnik in den Kinderspielen „Der Geburthtag“, „Das Weihnachtsgeschenk“, „Die Schadenfreude“, „Die kleine Aehrenleserinn“, „Der Abschied“, „Ein kleiner Familienzwist, oder gute Kinder machen bisweilen gute Aeltern“, „Gute Kinder der Aeltern größter Reichtum“ u.a. analysieren.
Minor war ein Pionier in der Weiße-Forschung im 19. Jahrhundert und erkannte den Sinn des „Kinderfreund“ als großen Erfolg. Hurrelmann untersucht den „Kinderfreund“ im sozialen und pädagogischen Kontext. Pape weist darauf hin, dass Weiße nicht immer in der Kindersprache schreibe, die Kinder ihrem Stand unangemessen redeten und handelten und sein Drama moralisch verbessern wolle.
In seinen Kinderspielen wird das Alltagsleben der Kinder in reichen adeligen und reichen bürgerlichen Familien bevorzugt dargestellt. Die meisten sind Einakter, die aus wenigen Auftritten bestehen. Für Kinder ca. über vierzehn gibt es Zweiakter mit komplizierten Hintergründen. Die meisten beruhen auf der Dreiregeleinheit. Die Orte sind oft ein großer Saal, die Studierstube des Vaters, der Garten, die Promenade, im Wald u.a.m. Der Saal mit einem Kabinett wird wie in „Amalia“ häufig gebraucht, da man dort horchen oder auch einen Monolog äußern kann. Die Personen sind der Vater, die Mutter und zwei bis fünf Kinder je Familie, Diener oder Dienerin, einige Freunde. Die Großeltern treten kaum auf. Die selben Namen wie Emilie, Julchen, Dorchen, Ludwig u.a. werden gebraucht. In der Abwesenheit des Vaters wird eine Episode entwickelt. Die Kinder geraten dann in einen Konflikt. Zum Schluss kommt der Vater zurück und rettet sie.
Weiße verwendete Lieder und Musik effektvoll in „Die Schadenfreude“ und in „Der ungezogene Knabe“ u.a., damit kleine Kinder ohne Angst und mit Spaß die Tadelsszene erleben können. Es geht um Erziehung und Disziplin, Bubenstreiche und Züchtigen der Kinder. Kein Kind stirbt in Weißes Kinderwelt.
Die wohlhabenden Väter helfen aus Philanthropie den Kindern der armen Familien. Der Vater zeigt große Autorität in Weißes Kinderwelt. Im Vergleich zur Vaterfigur schilderte er die Mütter mit einem schwachen Nachdruck. Die toleranten Kinder klären die Vorurteile der Eltern auf. Er zeigte Toleranz gegenüber Vorurteilen sowie Klassen aufhebende Tendenz. Es ist bemerkenswert, dass die klugen oder armen Kinder selbstbewusst wie Erwachsene sprechen. Nicht mit Intrigen sondern mit rührenden Reden erweitert sich die Handlung. Weißes Kinderschauspiele zeigen die Tendenz des rührenden Lustspiels. Er verwendete dabei seine bisherige dramatische Technik des Komödienschreibens.
description
本稿は、科学研究費基盤研究(C)(令和2年度〜4年度)「啓蒙時代後期における喜劇の作劇法と受容の研究―レッシングとヴァイセの比較」(課題番号20K00498)による研究成果の一部である。
journal title
The Hiroshima University studies, School of Letters
volume
Volume 80
start page
27
end page
44
date of issued
2020-12-25
publisher
広島大学文学部
issn
2436-410X
ncid
language
jpn
nii type
Departmental Bulletin Paper
HU type
Departmental Bulletin Papers
DCMI type
text
format
application/pdf
text version
publisher
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