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ID 38447
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Über das Motiv des Bilderverbots im Denken Adornos : Zur Kritik an den ästhetischen Bildern nach Auschwitz
creator
Hara, Chifumi
NDC
Western philosophy
abstract
Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass für die Gegenwart eine kulturell und gesellschaftlich umfassende Dominanz von Bildlichkeit zu diagnostizieren ist, und fragt in diesem Zusammenhang nach der Bedeutung des Bilderverbots im Denken Theodor W. Adornos. Sie unternimmt den Versuch, diesen bei Adorno auftretenden Gedanken nicht wörtlich als restriktives Verbot zu verstehen, sondern als Maßstab der Kritik an den ästhetischen Bildern nach Auschwitz umzudeuten. Dabei soll spezifiziert werden, was an den verschiedenen Textstellen bei Adorno unter dem Bilderverbot überhaupt zu verstehen ist und inwiefern es mit der bestimmten Negation von Bildern insgesamt zu tun hat. Während Adornos Methode der bestimmten Negation zunächst einmal auf eine Kritik an der manipulativen Kraft und der scheinbaren Unmittelbarkeit der mythischen Bilder abzielt, geht es ihr doch zugleich auch um die Kritik der begrifflichen Erkenntnis abbildtheoretischer Provenienz, damit aber letztendlich auch um die Rettung des Rechts der ästhetischen Bilder. Denn als Schein weisen die authentischen ästhetischen Bilder gerade durch ihre Negativität auf ein Negatives gegenüber dem Bestehenden hin, nämlich auf Utopie. Aus diesem Grund kommt im utopischen Denken Adornos dem Bilderverbot als Kulminationspunkt seiner Bildkritik die Funktion eines notwendigen Maßstabs der Kritik an den ästhetischen Bildern nach Auschwitz zu.
journal title
Beiträge zur Deutschen Literatur, Sprache und Kultur
issue
Issue 48
start page
16
end page
27
date of issued
2015-10-31
publisher
日本独文学会中国四国支部
issn
0918-2810
ncid
language
jpn
nii type
Journal Article
HU type
Journal Articles
DCMI type
text
format
application/pdf
text version
publisher
rights
(c)日本独文学会中国四国支部
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